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Geißkopf

Fernsicht bis zu den Alpen

Eine Wanderung rund um den 1.097 m hohen Geißkopf bei Bischofsmais bietet nicht nur viele unvergessliche Naturerlebnisse. Die Ruinen des verlassenen Waldlerdorfes Oberbreitenau erzählen auch vom harten Leben der Bergbauern im Bayerischen Wald.

Der Geißkopf mit dem Liftgebiet Unterbreitenau und der Hochebene Oberbreitenau liegt zwischen den Erholungsorten Bischofsmais und Habischried. Gut markierte Wander- und Forstwege führen auf seinen Gipfel. Wer es lieber bequemer mag, kann auch die Sesselbahn nutzen.

Von Berg zu Berg wandern
Oben am Berg locken das gemütliche Berghaus "Geißkopfhütte" und der hölzerne Aussichtsturm. Es bietet sich eine überwältigende Fernsicht über die Grenzberge: die Kaitersberge, den Osser, den Großen Arber, den Falkenstein, den Lusen und den Rachel bis zum Dreisessel. Südwärts lassen sich an klaren Frühlings- und Herbsttagen gar die firnglänzenden Berge der Alpen erkennen.

Wanderer, denen ein Berg zu wenig ist, gelangen von der Bergstation der Geißkopfbahn aus leicht zu den Nachbargipfeln Breitenauer-, Dreitannen- oder Einödriegel.

Wandertipp: Oberbreitenau
Wenige hundert Meter vom Gipfel des Geißkopf entfernt, liegt die Waldlichtung Oberbreitenau. Hier siedelten sich im Jahre 1585 Bergbauern an, die den Wald im Auftrag der Burgherren zu Weißenstein urbar machen sollten. Doch aufgrund der geringen Wirtschaftlichkeit wurden die Gehöfte aufgelassen, das letzte im Jahr 1957.

Schnell verfielen die Gebäude und der Wald kam zurück. Einige Fundamente und Informationstafeln zeugen noch von dieser Zeit. Ist man schon mal auf dieser Höhe, hat man die Einkehrmöglichkeit im Landshuter Haus.

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