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Großer Rachel

Sagenhafter See und heilige Stätten

Der Große Rachel ist mit seinen 1.453 m der zweithöchste Berg im Bayerischen Wald. Wanderer lieben ihn besonders wegen der guten Gipfelaussicht: Sie reicht vom Osser und Großen Arber im Nordwesten bis zum Dreisesselberg im Südosten. Bei Föhn ist außerdem die Alpenkette vom Toten Gebirge bis zur Zugspitze zu sehen.

Der Große Rachel ist der Hausberg der Gemeinden Frauenau und Spiegelau. Ausgangspunkte für eine Besteigung sind die Orte Oberfrauenau, Klingenbrunn Bahnhof, Parkplatz Gfäll oder "Racheldiensthütte". Auf dem Berg trefflich rasten, einkehren und sogar übernachten lässt sich in der Berghütte "Waldschmidthaus" auf 1.360 m Höhe.

Sagenumwobener Rachelsee
Den Gipfel des Rachel schmückt ein stattliches Holzkreuz. Hier veranstaltet die Wald-Vereinssektion Spiegelau regelmäßig Bergmessen.

Südöstlich des Gipfels befindet sich rund 400 m tiefer der Rachelsee. Der Sage nach "beherbergt" er die verbannte Seele der bösen Wecklin, einer Schlossherrin aus Rammelsberg bei Schönberg.

Der eiszeitliche Karsee gilt als der stillste See des Bayerischen Waldes. Er ist von ursprünglichem Urwald umgeben.

Abstecher zur Rachelkapelle
Hoch über dem See liegt auf 1.212 m majestätisch ein weiteres beliebtes Ausflugsziel, die "Rachelkapelle". Die im Jahre 1972 abgebrannte und wieder aufgebaute Kapelle aus Holz wurde der Legende nach von einem Forstmeister errichtet. Er dankte damit seinem Pferd, das ihn vor dem Absturz über einem Felsen bewahrt hatte.

Etwa einen Kilometer nordwestlich vom Großen Rachel entfernt befindet sich der Kleine Rachel. Von seinem Gipfelkreuz aus haben Wanderer einen guten Blick auf die Trinkwassertalsperre Frauenau.

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